Französisch

Französisch ist neben Englisch die einzige Sprache, die auf allen fünf Kontinenten gesprochen wird. 274 Millionen Menschen sprechen Französisch und 125 Millionen lernen die Sprache. Damit ist Französisch nach Englisch die am meisten unterrichtete Sprache der Welt.

Auch am Gymnasium Neureut wird Französisch wahlweise als 1. oder 2. Fremdsprache unterrichtet. Bereits in der Grundschule haben die Schülerinnen und Schüler erste Grundkenntnisse erworben, die eine Basis für die weitere sprachliche Entwicklung bilden

Schulpartnerschaften

Zwei Schulpartnerschaften ermöglichen es allen Schülerinnen und Schülern im Lauf ihrer Schulzeit an zwei Schülerbegegnungen mit gleichaltrigen Franzosen teilzunehmen. Mit dem Collège Otfried im grenznahen Wissembourg führen wir unterschiedliche Austausch­­­begegnungen in den Klassenstufen 5 bis 8 durch.
Mit dem Lycée Margueritte in Verdun wird jährlich ein zweimal zehntägiger Schüleraustausch für Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen angeboten. 

Näheres unter Schüleraustausch.

Curriculum

Das Schulcurriculum Französisch  sorgt von Anfang an für eine umfassende und verlässliche Vorbereitung im Bereich der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit.

France Mobil

Regelmäßig organisiert die Fachabteilung einen Tag mit dem 'France Mobil'. Ein Lektor bzw. eine Lektorin arbeitet als Muttersprachler jeweils eine Stunde mit einer Klasse und zeigt auf spielerische Weise, wie der erworbene Sprachschatz in Kommunikation umgesetzt werden kann.

Brückenkurs

Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen, die mit Englisch als erster Fremdsprache beginnen, können an einem Brückenkurs Französisch teilnehmen. In diesem Kurs wird an das Grundschul-Französisch angeknüpft und die Kinder bleiben im Kontakt mit der Sprache.

DELF- qu’est-ce que c‘est ?

Bereits zum zweiten Mal hat das Gymnasium Neureut am sogenannten ‚DELF scolaire B1‘-Pilotprojekt teilgenommen. Dieses Projekt wird seit dem Schuljahr 2017/2018 vom Kultusministerium in Zusammenarbeit mit der französischen Botschaft in Berlin sowie dem Centre International d’Etudes Pédagogiques (CIEP) in Paris durchgeführt.

Die Abkürzung DELF bedeutet Diplôme d’Etudes en Langue Française und bietet Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen die Chance, ein lebenslang gültiges, international anerkanntes Sprachdiplom in Französisch zu erwerben.

Das Projekt sieht vor, dass alle Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden 10. Klassen im Fach Französisch eine zentrale Klassenarbeit schreiben, die vom CIEP in Paris entworfen wird. Diese Arbeit prüft die Kompetenzen in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben ab. Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, durch eine zusätzliche mündliche Prüfung das „DELF scolaire B1“-Diplom zu erwerben.

Dieses weltweit anerkannte Diplom zum Nachweis von Französischkenntnissen bietet den Schülern die Möglichkeit, sich bei einer späteren Bewerbung um einen Praktikums-, Ausbildungs- oder Studienplatz im In- und Ausland von einer „breiten Masse“ von Bewerberinnen und Bewerbern abzusetzen, da es ein über die französischen Sprachkenntnisse hinausgehendes Zusatzengagement der Schüler belegt. Zudem stellt das DELF eine gute Vorbereitung auf den mündlichen Teil der Abiturprüfung in den Fremdsprachen dar, deren Format der DELF-Prüfung ähnelt.

Dieses Jahr hatten sich gleich zwei 10. Klassen des Gymnasiums Neureut mit ihren betreuenden Französischlehrerinnen Anja Buff und Heidrun Fortner an diesem Projekt beteiligt und so konnten Mitte Juli insgesamt 25 Schüler und Schülerinnen der Klassen 10b und 10c die mündlichen Prüfungen als letzten Teil der DELF-Prüfungen erfolgreich ablegen. Aufgrund von Corona war dieses Jahr alles etwas anders und die schriftlichen und mündlichen Prüfungen mussten in den Juni bzw. Juli verschoben werden. Doch es war schön zu erleben, dass die Motivation, diese Prüfungen bestehen zu wollen, bis zum Schluss bei den Schülern anhielt und sich am Ende auch der Stolz einstellte, diese Prüfungen geschafft zu haben. „Es war gar nicht so schlimm, wie ich mir vorgestellt habe“, so lautete bei vielen Schülern das Urteil nach der ersten mündlichen Prüfung ihres Lebens – und das auch noch auf Französisch!

Die Schüler konnten in der schriftlichen und vor allem in der mündlichen Prüfung zeigen, dass sie in der Lage sind, alltägliche Situationen in Frankreich zu meistern und über aktuelle Probleme zu diskutieren und Stellung zu beziehen.

Ich hoffe und wünsche allen Schülern, die das DELF-Diplom erworben haben, dass sie die Lust an Französisch nicht verlieren und vielleicht irgendwann voller Stolz ihr DELF-Diplom bei einer Bewerbung hervorziehen können. (Bf)

 

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