SMV

Schülersprecher

Mitte 2018 wurden wir beide als Schülersprecher gewählt. Wir sind 16 (Celina) und 15 (Rouven) Jahre alt und besuchen jeweils die J1 und die 10 Klasse.  Unsere Aufgaben sind zahlreich. Doch zusammenfassend kann man sagen, dass wir die Verbindung zwischen der Schülerschaft und den Lehrern sind. Das machen wir indem wir Projekte planen und organisieren, unsere Schule auf Veranstaltungen vertreten oder auch ganz besonders durch die Leitung der SMV-Versammlung. Wenn ihr irgendwelche Ideen oder Vorschläge habt, könnt ihr sie uns gerne miteilen.

Rouven Düppuis und Celina Pfeiffer

Verbindungslehrer

Seit dem Schuljahr 2011/2012 hat das Gymnasium Neureut Frau Wenz (E-Mail) und Herrn Kruhl (E-Mail) als Verbindungslehrer.
Sie verstehen sich in erster Linie als Schnittstelle zwischen Schülern, Lehrern und Eltern und fungieren als Ansprechpartner bei Problemen, Anliegen, Fragen und Wünschen.
Die Verbindungslehrer vermitteln in Problemfällen, zeigen mögliche Lösungswege auf und stellen den Kontakt zu weiteren Ansprechpartnern her. Sie sind unter anderem auch verantwortlich für die Gestaltung eines harmonischen sozialen Miteinanders an der Schule und unterstützen die SMV in ihrer Arbeit.

Ein konkretes Beispiel für die Aufgaben der Verbindungslehrer stellt das Patenmodell der Fünftklässler dar, um diesen den Start an der neuen Schule zu erleichtern. (Bericht siehe unten)

Der Schulhock

Das Motto „Jahrmarkt“ war überall zu spüren. Jede Klassenstufe hatte einen Beitrag vorbereitet. So konnte man bei den Fünft- und Sechstklässlern sein Glück beim Dosenwerfen oder an der Torwand versuchen, mit den Siebtklässlern Wasserspiele spielen oder seine Geschicklichkeit im Parcours der Achtklässler unter Beweis stellen. Bei der Tombola der Zehntklässer gab es große und kleine Preise zu gewinnen.
Stärken konnte man sich mit Gegrilltem, mit Smoothies und Fruchtspießen der Neuntklässler oder mit kühlen Getränken der SMV. Das Rahmenprogramm reichte von Einradfahrern über Tänze, Vorfüh­run­gen der Schlagzeugensembles aus Klasse 5 und 8, der Unterstufen-Theater-Ag bis zu Präsentationen des Literatur und Theaterkurses.
Betraten die Besucher den hinteren Schulhof, so fiel Ihnen sofort das bunte Zirkuszelt ins Auge, das Mitmachangebote für Groß und Klein beherbergte. Ob Jonglage, Laufkugeln, Seiltanz oder Trampolin - für jeden war etwas dabei und einige Besucher entdeckten ungeahnte Talente. Vielen Dank an dieser Stelle derm NCO-Club für dieses tolle Angebot!
Nach einem ereignisreichen Schuljahr werden nochmals Kräfte mobilisiert, um das Jahr in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Wer dem bunten Treiben zugesehen hat, weiß, dass sich die Mühe gelohnt hat. Wir freuen uns darauf, Sie beim nächsten Schulhock begrüßen zu dürfen.

 

SMV heißt „Schülermitverantwortung“ und nicht - wie irrtümlich noch immer viele meinen - „Schüler­mitverwaltung“. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass Schüler, die nur "verwalten", lediglich Aufgaben ausführen, die ihnen von anderen, z. B. von der Schulleitung oder den Lehrern übertragen wurden. Schüler dagegen, die etwas „mitverantworten“, ergreifen selbst die Initiative für ihre Interessen, haben größere Handlungsspielräume zum Erlernen eigenverantwortlichen Handelns, aber auch mehr entsprechende Pflichten. Im Schulgesetz des Landes Baden-Württemberg (§§ 62-70) und der SMV­-Verordnung sind diese Rechte und Pflichten festgelegt.

Das Patenmodell

Seit einigen Jahren gibt es am Gymnasium Neureut das Patenmodell. Schülerinnen und Schüler der Klassen neun und zehn engagieren sich und unterstützen die neuen Fünftklässler in ihrem ersten Jahr am Gymnasium. Die älteren Schülerinnen und Schüler verstehen sich als Ansprechpartner und Be­glei­ter, was sowohl mögliche Fragen und Probleme, aber auch Schulaktivitäten und Projekte umfasst.
Das Patenmodell findet seine Umsetzung in Form eines Kennenlerntages, der zusammen mit den Schülersprechern gestaltet und durchgeführt wird. Weitere Aktionen (u.a. Eislauftag, Patenolympiade) werden im Laufe des Schuljahres durchgeführt, um den Zusammenhalt weiter zu stärken. Darüber hinaus haben die Fünftklässler die Möglichkeit, sich mit ihren Paten auszutauschen, was vor allem in den Pausen genutzt wird.

Die Grundrechte der SMV

  1. Die SMV ist von allen am Schulleben Beteiligten und den Schulaufsichtsbehörden zu unterstützen (Schulgesetz §62,3).
  2. Die SMV und ihre Organe stellen sich ihre Aufgaben selbst (SMV-Verordnung, §7,2).
  3. Der SMV ist Gelegenheit zu geben, in allen dafür geeigneten Aufgabenbereichen der Schule mitzuarbeiten (SMV-Verordnung, §7).
  4. Insbesondere kann die SMV die fachlichen, sportlichen, kulturellen, sozialen und politischen Interessen der Schüler fördern (SMV-Verordnung, §7).
  5. Die SMV ist Sache aller Schüler der gesamten Schule (SMV-Verordnung, §7).
  6. An allen Schulen wählen die Schüler ab Klasse 5 nach den Grundsätzen für demokratische Wahlen ihre Schülervertreter. Die Wahlen müssen also insbesondere geheim, allgemein, frei, gleich und unmittelbar sein (Schulgesetz §62,3 und SMV-Verordnung, §5).
  7. Die Schülervertreter haben ein Anhörungs- und Vorschlagsrecht (SMV-Verordnung, §10,1).
  8. Die Schülervertreter haben ein Beschwerderecht (SMV-Verordnung, §10,1).
  9. Die Schülervertreter haben ein Vermittlungs- und Vertretungsrecht (SMV-Verordnung, §10,2).
  10. Die Schülervertreter haben ein Informationsrecht (SMV-Verordnung, §11,2).
  11. SMV-Arbeit soll für die Schüler weder ein Vor- noch ein Nachteil sein. Auf Antrag ist die SMV-Tätigkeit im Zeugnis oder in einer anderen geeigneten Form ohne Wertung zu bescheinigen (SMV-Verordnung §1,6).
  12. Der Schulleiter sorgt dafür, dass für SMV-Veranstaltungen Räume und Zeit zur Verfügung stehen (SMV-Verordnung §11,1).
  13. Der Schulleiter unterrichtet die SMV über allgemeine schulische Angelegenheiten (SMV-Verordnung §11,2).
  14. Der Schulleiter, der Verbindungslehrer und der Schülersprecher treffen sich zu regelmäßigen, monatlichen Informationsgesprächen (SMV-Verordnung §11,3).
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