Wettbewerbe

Fünft klässlerin gewinnt 2. Platz beim Schreibwettbewerb

Im vergangenen Schuljahr hat die Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe erstmals einen Schreibwettbewerb für Gymnasien in und um Karlsruhe ins Leben gerufen. Die Themen, die bearbeitet werden konnten, lauteten „Freundschaft“ und „Zukunft“.
Auch an unserem Gymnasium haben einige Schülerinnen und Schüler teilgenommen und lesenswerte Aufsätze geschrieben, auch diejenigen, die es nicht ganz unter die ersten drei Plätze ihrer Altersgruppe geschafft haben. Weiter so!

In unserer Jury für die Vorentscheidung waren Herr Hennig, Frau Maisch und Herr Völker.

Die ersten drei je Altersgruppe erhielten Büchergutscheine

Altersgruppe Klassen 5 / 6 / 7:

  1. Platz: Mira Itzin (5b): „Wie ich erstaunliche Dinge über meine Familie erfuhr
  2. Platz: Frederike Dasselaar (7b): „Freundschaft ist Vertrauen“
  3. Platz: Neige Leßmann (5b): „Genmodifiziert“

Altersgruppe Klassen 8 / 9 :

  1. Platz: Niko Bakousis (9c): „Falsus“
  2. Platz: Naomi Ntemir (9b): „F*** Fake Friends“
  3. Platz: Nelly Bradley (9b): „Stumm“

Besonders schön ist, dass Mira Itzin (begleitender Deutschlehrer: Herr Teschke) mit ihrem Aufsatz auch die Jury der Veranstalter überzeugen konnte und in ihrer Altersgruppe in der Endauswahl den zweiten Platz erreicht hat. Ihr Aufsatz wurde zusammen mit anderen Arbeiten in einem Buch veröffentlicht.
Inzwischen gab es eine Feierstunde im Prinz-Max-Palais, bei der die Erstplatzierten ihre Aufsätze vorlasen. Zudem gab es eine Urkunde und einen Gutschein für einen Schreibworkshop.
Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!
Die Themen für den laufenden Schreibwettbewerb lauten „Armut“ und „Mut“, Abgabetermin ist der 15. März 2019

Vorlesewettbewerb

Die Jury hatte es wieder einmal richtig schwer. Wer hat am flüssigsten gelesen? Wer schaffte es, die Textstellen so zu betonen, dass die Figuren lebendig wirkten? Wessen Stimme trug durch den Raum? Es musste eine Entscheidung getroffen werden. Und so war es dann Maximilian Meindl aus der 6a, der mit einem knappen Vorsprung in der Lesetechnik und der Interpretation des Textes den Sieg im diesjährigen Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Gymnasium Neureut davontrug. Mit Neige Leßmann aus der 6b und Silas Hauck aus der 6c hatte Maximilian starke Konkurrenz. Alle drei waren einige Tage zuvor als beste Leser in ihren Klassen gekürt worden. Und nun traten sie im Schulentscheid gegeneinander an, stellten sich den aufmerksamen Ohren aller Sechstklässler und der strengen Wertung der Jury.

„Wer liest, gewinnt immer“, betonte Lehrerin Antje Maisch, die in diesem Jahr den Wettbewerb am Gymnasium Neureut organisierte. „Lesen macht schlau, es ist die Grundlage aller Bildung und darüber hinaus herrlich spannend und unterhaltsam“. Seit 60 Jahren bereits veranstaltet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Vorlesewettbewerb, an dem alljährlich rund 600 000 Sechstklässler bundesweit teilnehmen. Das Ziel ist es, die Lesekompetenz zu stärken und die Lust am Lesen zu steigern. Als Schulsieger darf Maximilian im Februar am Stadtentscheid im Prinz-Max-Palais teilnehmen. Auf einer weiteren Ebene finden dann Entscheide in den Regierungsbezirken, den Bundesländern und schließlich der Bundesentscheid in Berlin statt.
Wie in jedem Jahr fand der Vorlesewettbewerb am Gymnasium Neureut in feierlichem Rahmen in der Aula statt. Mit von der Partie war ein Chor aus Schülerinnen und Schülern der 6a und der 6b, die unter der Leitung von Musiklehrerin Nina Skoda und mit Instrumentalbegleitung „Drunken sailor“ sangen und spielten. Und natürlich waren alles Sechstklässler als Zuhörer gekommen, um ihren Klassensiegern die Daumen zu drücken und zu applaudieren. Zunächst lasen die Klassensieger und die Klassensiegerin aus einem selbstgewählten Buch eine Textstelle vor, anschließend durften sie ihre Lesekompetenz an einem fremden Text unter Beweis stellen. „Der Herr der Diebe“ heißt der Jugendroman von Cornelia Funke, den Antje Maisch als Fremdtext ausgesucht hatte. Darin geht es um ein verwaistes Geschwisterpaar, das von zuhause abhaut und sich in Venedig einer Bande junger Diebe anschließt, die in einem Kino wohnen. Den Anführer dieser Bande umgibt ein Geheimnis, das im Laufe der Handlung enthüllt wird. Sowohl bei seinem eigenen Text, einem Auszug aus „Miles & Niles – Schlimmer geht immer“ von Jory John und Mac Barrett, als auch beim Fremdtext, den Anfangsseiten von „Der Herr der Diebe“, konnte Maximilian mit seinem besonders vorausschauenden Lesen und der dezenten Betonung die Jury überzeugen. Dass alle drei hervorragende Leser sind, machte Antje Maisch bei der Übergabe der Urkunde noch einmal deutlich: „Es war eine richtig schwere Entscheidung“.

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