Prävention

Das Gymnasium Neureut nimmt am Präventionskonzept stark.stärker.WIR des Landes Baden-Württemberg teil.

Die schulische Präventionsarbeit zielt in erster Linie auf die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen ab, sowie auf eine positive Grundhaltung zum Leben (Förderung der Resilienz). Sie umfasst die Bereiche allgemeine Prävention, Gewaltprävention, Suchtprävention und Gesundheitsförderung und bezieht alle am Schulleben beteiligten Personengruppen ein: Schüler und Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern. Lesen sie dazu eine ausführliche Beschreibung des Konzeptes.

Am Gymnasium Neureut wird das Präventionskonzept u. a. durch folgende Programme und Aktivitäten umgesetzt:

  • Orientierungswoche für die neuen 5. Klässler: Kennenlernen und ankommen am Gymnasium Neureut
  • Feste Klassenlehrerstunde für prosoziales Lernen (Meso-Stunde) in den Klassen 5 und 6
  • Klassenrat (ab Klasse 6)
  • Patenmodell für die Klassen 5 und 6
  • Klassenfahrt in Klasse 5 zur Stärkung der Klassengemeinschaft in Zusammenarbeit mit den Erlebnispädagogen vom Team "Wolkenkratzer"
  • Vortrag im Landesmedienzentrum "Sicheres Internet, Cybermobbing" (Klasse 5 oder Klasse 6)
  • Elternabende zum Thema Chancen und Herausforderungen des Internets, z. B. "What's up" (Hier finden Sie für Eltern interessante Links zum Thema)
  • Projekt „Mobbingfreie Schule - Gemeinsam Klasse sein“ der TK (Klasse 7)
  • Klassenfahrt in Klasse 8 mit erlebnispädagogischem Schwerpunkt
  • Vortragsveranstaltung zum Thema „Sport und Alkohol“ (Klasse 8)
  • Vortrag der Polizei zum Thema „Alkohol und Führerschein“ (Klasse 10)
  • Verschiedene Schülerlaustauschprogramme (Frankreich, England, China) zur Förderung der Selbständigkeit
  • Mediationsteam: Angebot der Streitschlichtung für Eltern, Lehrer und Schüler.

Eltern-Service: Videos rund um die Smartphone-Nutzung

Gerade jetzt sitzen viele Kinder und Jugendliche besonders häufig und besonders lange vor dem Smartphone oder dem Computer. Gerade jetzt wären qualifizierte Antworten auf die Fragen von Eltern besonders hilfreich. Was verbirgt sich hinter WhatsApp, Instagram, Snapchat oder TikTok? Was machen die Kinder mit ihren Geräten? Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Smartphone? Welche Gefahren lauern in der Nutzung von Social Media? Und: Wie können Eltern hilfreich zur Seite stehen und auch Vorbilder sein? Aber gerade jetzt sollen Elternabende wegen der Virus-Pandemie nicht stattfinden.

Einen besonderen Service für die Eltern hat deshalb das Gymnasium Neureut auf die Beine gestellt: digitale „Elternabende“ mit Videoeinheiten zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Schulsozialarbeiterin Nadine Feber und Präventionslehrerin Annette Petirsch konnten hierfür Clemens Beisel ins Boot holen. Der Sozialpädagoge und Sozialmanager aus Pforzheim ist in zahlreichen Gremien Referent für „Social media“, hat zu diesem Thema einen Lehrauftrag an der Evangelischen Hochschule in Freiburg und bietet seit 2013 Workshops, Fortbildungen und Elternabende zum Spannungsfeld „Smartphones, Soziale Netzwerke und junge Menschen“ an.

Den Eltern der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Neureut werden sechs Video-Einheiten zur Verfügung stehen. Sie befassen sich mit den Themen „Vorbildfunktion der Eltern“, „Mein Kind bekommt ein Smartphone“, „WhatsApp“, „Instagram und TikTok“, „Snapchat“ und „Gaming“. Die Eltern erhalten in einem Brief einen Zugangscode und können die Videos dann – wann immer sie wollen – anschauen. Das Angebot ist kostenlos und gilt bis Januar 2021. (mh)

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