Orientierungswoche

Willkommen am Gymnasium Neureut

Der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium Neureut

Endlich ist der heiß ersehnte Tag gekommen und viele Kinder erleben ihren Begrüßungstag am Gymnasium Neureut. Doch was bedeuten dieser Tag und die Übergangszeit von der behüteteren Grundschule auf das Gymnasium für die jungen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern? Dieser Frage hat sich das Gymnasium Neureut intensiv gewidmet und ein Konzept erarbeitet, um diese spannende, aber auch schwierige Zeit für alle sinnvoll zu gestalten.

Einen großen Vorteil haben die neuen Gymnasiasten aus Neureut, denn die meisten haben ihre Schule schon vor dem Begrüßungstag, der gewöhnlich erst dienstags nach den Sommerferien stattfindet, kennen gelernt. Zum einen haben sie an den verschiedenen Workshops am Informations-Elternabend im März teilgenommen. Oder sie haben in Klasse drei und vier im Mathe-Treff 3456 mitgeknobelt, oder sie haben beim Schulhock vor den Sommerferien ihre neuen Klassenkameraden und Klassen­lehrer/innen kennengelernt. Allein dieser Schulhock, zu dem alle neuen Fünftklässler eingeladen werden, hilft den Kindern enorm, Ängste vor der neuen Schule abzubauen, denn hier erleben sie ihr Gymnasium und die Klassenlehrerteams (immer zwei Lehrer/innen bilden ein Team, das besonders viel in der Klasse unterrichtet), die an diesem Termin schon bekannt sind, ganz ungezwungen und in lockerer Atmosphäre.

Auch die Materialliste, die die Familien schon in den Sommerferien erhalten, hilft den Eltern und Kindern, sich in aller Ruhe auf das Neue vorzubereiten, sodass alle beruhigter am Dienstag nach den großen Ferien ins Gymnasium Neureut kommen.

Dort werden die neuen Fünftklässler schon sehr von ihren neuen Klassenlehrerteams und von der Schulleitung erwartet. Nachdem alle persönlich begrüßt wurden, erfolgt ein Begrüßungsprogramm, das sich die jetzigen Sechstklässler und Musikgruppen überlegt haben. Höhepunkt der Veranstaltung ist neben der Rede des Schulleiters die persönliche Begrü­­ßung der neuen Klassen durch die ehemaligen fünften Klassen, die den Neuen ihre Grüße und Wünsche in Plakatform übergeben.
Danach verbringen die Kinder den restlichen Vormittag zusammen mit einem ihrer Klassenlehrer/in, während die Eltern wichtige Informationen vom Schulleiter und vom anderen Klassenlehrer/in erhalten. Zum Abschluss dürfen die Eltern ihre Kinder im neuen Klassenzimmer besuchen, um sich selbst zu vergewissern, dass ihre Sprösslinge gut aufgehoben sind.
Insgesamt steht die gesamte erste Schulwoche unter dem Zeichen des Kennenlernens, des Orientierens und des Ankommens. Das Gymnasium Neureut will mit diesem Programm in der ersten Schulwoche, das ausschließlich von den Klassenlehrerteams absolviert wird, erreichen, dass sich die Kinder einleben, dass sie sich, die Schule, aber auch ihrer neuen Bezugspersonen, die Klassenlehrer/innen, kennen lernen und dass das Fundament für eine gute Klassengemeinschaft gelegt wird.
Am Ende dieser Woche hängen in den meisten Klassenzimmern Klassenregeln, an die sich alle halten wollen, und das Klassensymbol, denn alle haben das gleiche Ziel, nämlich das gemeinsame Erreichen des Abiturs. Nach dieser Orientierungswoche können alle richtig durchstarten und lernen!

Das Sozialcurriculum des Gymnasiums Neureut sieht vor, dass die notwendigen Sozial- und Metho­denkompetenzen (Lernen lernen) nach der Orientierungswoche in der wöchentlichen Klassen-lehrerstunde geübt und erworben werden. Relativ bald erhalten die neuen Fünftklässler auch Unter­stützung von den Großen, denn am Patentag bekommt jeder Neuankömmling einen Paten aus der 10. Klasse.

Mit all diesen Aktionen wollen wir unseren neuen "Kleinen" den Einstieg ins Leben am Gymnasium Neureut vereinfachen. Wenn die 5. Klassen im Mai dann zur Aschenhütte fahren, um dort weiter an ihrer Klassengemeinschaft zu arbeiten, stellen die meisten erleichtert fest, dass das vergangene Jahr schnell vorbei gegangen ist und dass bald schon der nächste Schulhock ansteht und sie dann nicht mehr die "Kleinen und Neuen" sind.

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