Infoabend 2020

Gymnasium Neureut: Gemeinsam zeigen, wie gut diese Schule ist

„Schule als Gemeinschaft zu leben“ ist eines der herausragenden Merkmale des Gymnasiums Neureut, wie Schulleiterin Eva Gröger-Kaiser betonte. Und das war an diesem Abend überall im Schulhaus zu spüren. Vorne in der Pausenhalle standen jüngere und ältere Schülerinnen und Schüler in knallgrünen T-Shirts, begrüßten freundlich und offen die zahlreichen Viertklässler und ihre Eltern, erklärten das Programm und beantworteten erste Fragen. Daneben hatte der Förderverein ein kleines Café mit weißen Stehtischen und allerlei Leckereien errichtet. Es wurde geplaudert, gescherzt und gelacht. Hinten, in der Nähe der Hausmeistertheke, trafen Lehrer und Schüler zusammen mit den Schülersprechern emsig letzte Absprachen für die Eltern- und Kinderführungen. Stände mit Plakaten wurden noch einmal gemeinsam hin und her geschoben. Währenddessen backten Abiturienten hinter der Hausmeistertheke lachend Waffeln. Und in der Mensa prüfte die Schulleitung zusammen mit einigen Kollegen ein letztes Mal die Technik. Die Logistik war perfekt, ein Rädchen griff ins andere, gemeinsam zogen alle an einem Strang, um zu zeigen wie gut diese Schule ist.
Weit mehr als 200 Eltern kamen an diesem Informationsabend für Viertklässler und ihre Eltern ans Gymnasium Neureut. Erstmals fand der Vortrag für die Eltern in der schönen, neuen Mensa statt. Neben Eva Gröger-Kaiser, die seit September die Leitung des Gymnasiums an der Unterfeldstraße innehat, informierten der stellvertretende Schulleiter Patrick Krätz und Abteilungsleiterin Aleksandra Griesinger darüber, was das Gymnasium Neureut auszeichnet, über den Umgang miteinander, über das umfangreiche Methoden- und Sozialtraining, die Sprachenfolge, die Exzellenz in den MINT-Fächern und die Auszeichnung als Umweltschule. Auch der Elternbeiratsvorsitzende Frank Schlageter und der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Markus Frank, stellten ihre umfangreichen Aktivitäten für das Gymnasiums Neureut vor. Und natürlich Schülersprecherin Celina Pfeiffer und Schülersprecher Rouven Düppuis, die „die Schule zu einem noch besseren Ort machen wollen“.
„Wir haben unglaublich viel Raum“, so Eva Gröger-Kaiser über ihre neue Wirkungsstätte. „Alles ist sehr großzügig und es umgibt uns sehr viel Grün“. Auch Patrick Krätz wies auf die „große Sportstätte und die voll ausgebaute Leichtathletikanlage“ hin, eine Seltenheit an Karlsruher Schulen. Als eines der ersten hat das Gymnasium Neureut Informatik, Mathematik und Physik (IMP) als Profilfach in Klasse 8 eingeführt, neben Naturwissenschaft und Technik (NWT) sowie Latein. „Im Bereich Informatik waren wir schon immer Vorreiter“, so Patrick Krätz. Auch die Sprachen spielen eine wichtige Rolle. So haben Fünftklässler die Möglichkeit, mit Französisch oder Englisch zu beginnen; die jeweils andere Fremdsprache startet dann in Klasse 6. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Austausche mit Frankreich, England, den USA und China. In Klasse 10 können Interessierte auch Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache wählen. Als „Fundament für die weitere Schullaufbahn und den Beruf“ bezeichnete Aleksandra Griesinger das umfangreiche Methoden- und Sozialtraining. Vom sanften Übergang von der 4. in die 5. Klasse durch die Orientierungswoche zu Beginn des Schuljahrs, freizeitpädagogischen Klassenfahrten, einer Anti-Mobbing-Woche, zahlreichen Veranstaltungen zum Umgang mit elektronischen Medien bis hin zum mehrtägigen Präsentationstraining reicht das Programm. Auch das breite Betreuungsangebot spielt insbesondere für Unterstufenschüler eine wichtige Rolle. So bietet das Gymnasium Neureut neben dem Essensangebot in der neuen Mensa eine kostenfreie Hausaufgabenbetreuung, eine Bibliothek im Studiensaal und die Betreuung durch den Karlsruher Lernverbund (KLEVER). Ungewöhnlich breit und professionell aufgestellt ist auch das Beratungsangebot: Neben einem Mediationsteam steht Annett Petirsch als Beratungslehrerin und Schulsozialarbeiterin Nadine Feber den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite.
Während die Eltern in der Mensa informiert wurden, führten Lehrerinnen und Lehrer die Viertklässler in Kleingruppen durch das Haus, wo sie Schnupperunterricht genießen durften: Geboten wurden spannende Versuche in Chemie, Physik und Biologie, eine Modenschau auf Französisch und Zaubertricks in Englisch. „Das war so cool“, sagte ein Viertklässler anschließend begeistert. Auch die Eltern konnten sich das Schulhaus und die mit Medienschränken ausgestatteten Klassenzimmer bei einer Führung anschauen und alle Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen lagen. Und diejenigen, die angesichts der zahlreichen Inputs an diesem Abend erschöpft in die Pausenhalle zurückkamen, wurden von den Mitgliedern des Fördervereins herzlich in Empfang genommen und mit Speis und Trank versorgt.  „Wir würden uns freuen, Ihre Kinder im nächsten Schuljahr bei uns begrüßen zu dürfen“, sagte Schulsprecherin Celina Pfeiffer im Namen der ganzen Schulgemeinschaft. Die Anmeldungen finden am Mittwoch, 11.März, von 14 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 12. März, von 8.30 Uhr bis 12 Uhr statt. (mh)

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