Workshop der 10b: Friedensperspektiven für die Ukraine?
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Die Veranstaltung ist ein Angebot der Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Friedensbildung.
Zu Beginn des Workshops erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler zentrale Grundlagen zur Geschichte der Ukraine sowie zum russischen Angriffskrieg und befassten sich mit unterschiedlichen Formen der militärischen und zivilen Konfliktbearbeitung – von Waffenlieferungen über humanitäre Hilfe und Sanktionen bis hin zu internationalen Strafverfolgungsmaßnahmen.
Auf dieser Grundlage entwickelten die Lernenden unterschiedliche Zukunftsszenarien, die sich an aktuellen politischen Entwicklungen orientierten und sowohl moderate als auch extreme Verläufe berücksichtigten. Dabei lernten sie, politische Handlungsoptionen kritisch zu hinterfragen und deren mögliche Auswirkungen abzuwägen.
Den Abschluss des Workshops bildete die Präsentation der erarbeiteten Szenarien: In Form von Nachrichtensendungen, Tagebucheinträgen oder Interviews veranschaulichten die Schülerinnen und Schüler auf kreative Weise ihre Zukunftsentwürfe. Die Beiträge wurden anschließend gemeinsam vorgestellt, reflektiert und diskutiert.
Der Workshop ermöglichte den Jugendlichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem hochaktuellen politischen Thema und stärkte zugleich ihre Analyse-, Urteils- und Präsentationskompetenzen. Carmen Stütz