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Naturforschung: Deutsch-französische Begegnung im Elsass

Zwei Jungs bestimmen zusammen ein Kleinstlebewesen.

In verschiedenen binationalen Gruppen wurden unterschiedliche Stationen rund um die Natur und das Ökosystem der Auwälder durchlaufen. Mit dem Ökomobil, das auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie war, wurden Kleinstlebewesen gekäschert, gezeichnet, unter dem Binokular bestimmt und anschließend präsentiert. Mit den Mitarbeitenden des Naturschutzzentrums Rappenwört und des CINE ging es um Tierspuren, Vogelbeobachtung und Baumbestimmung - immer zweisprachig und kurzweilig und spielerisch aufbereitet. 

Glücklicherweise hatten wir eine bilinguale Partnerklasse, so dass die Sprache keine wirkliche Barriere darstellte. Dennoch konnte das im Unterricht erworbene französische Vokabular in der Realbegegnung getestet werden und auch kleine interkulturelle Unterschiede beispielsweise beim Pausenvesper wurden en passant gelernt. Allerdings wurde schnell deutlich, dass die Gemeinsamkeiten weitaus überwiegen und die Themen der Jugendlichen sich doch sehr ähneln.

Gegen 15 Uhr ging es wieder mit dem Bus zurück nach Karlsruhe. Ein sonniger Tag voller interessanter Eindrücke und guter Begegnungen bleibt uns in Erinnerung. Ein riesiges Dankeschön geht an Susanne Pimentel vom Naturschutzzentrum in Rappenwört, die sich seit Jahren um die Kooperation mit dem Gymnasium Neureut kümmert und aufgrund ihres wohlverdienten Ruhestandes das letzte Mal beim Ramsartag dabei war. (ta)