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Kompostprojekt im Schulgarten: Stoffkreislauf durch Abbauprozesse

Jede Schicht des Komposthaufens muss gewässert werden.

Dazu kam Frau Carmen Donet Gracia von dem Verein „Urbane Gärten Karlsruhe“ und hat mit uns einen Kompost neu angelegt. Dazu wurde unser Grünschnitt und unser alter, schlecht funktionierender Kompost verwendet. Zuerst wurde eine Schicht mit trockenen gröberen Ästen auf dem Boden aufgehäuft. Dann kam schichtenweise, wie beim Zubereiten einer Lasagne, trockener brauner Schnitt über frischen grünen Pflanzenschnitt. In der Mitte wurden auch noch Hornspäne, Pferdedung und ein kleiner Eimer mit gutem Kompost, in dem auch die Kompostwürmer mit ihren Eiern sind, ergänzt. Immer wieder wurde jede Schicht mit einer Gießkanne mit Wasser angefeuchtet. Am Ende wurde der neue Kompost mit einer schwarzen Folie abgedeckt, damit er bei der Hitze nicht austrocknet. Jetzt sollen hier im Inneren Abbauprozesse mithilfe von kleinen Tieren wie Asseln, Regenwürmern, Springschwänzen und Spinnen stattfinden. Am Ende entsteht dann frische Erde, die sehr nährstoffreich ist. In unseren alten Komposthaufen war am Boden auch frische Komposterde, die wir für die Kartoffeltürme verwendet haben. Hier wachsen dann die Kartoffeln, die wir im Herbst im Kartoffelfeuer zur Begrüßung der Fünftklässler zubereiten. 

Vielen Dank an die fleißigen Hände der Schülerinnen der Schulgarten-AG und an Frau Carmen Donet Gracia, die uns ganz praktisch das wichtige Prinzip der Stoffkreisläufe erklärt hat und mir eine große Hilfe im Schulgarten war. Das aus abgestorbenen Pflanzenteilen wieder nährstoffreiche Erde wird, ist ein wichtiger elementarer Stoffkreislauf, der nun auch bei uns im Garten besser abläuft. (Monika Greif) (Fotos: Greif)