Juniorwahl zum Landtag: Erleben und Erlernen von Demokratie
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Wahlberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler von der 8. Klasse bis zur Oberstufe des Gymnasiums und der Realschule. Auf echten Wahlzetteln dürfen die Jugendlichen ihre zwei Stimmen für die Wahl des Landtags Baden-Württemberg abgeben – eine für einen Kandidaten aus dem Wahlkreis und die andere für eine Partei. Die Ergebnisse der in den teilnehmenden Schulen durchgeführten Wahlen zählen zwar für die tatsächliche Landtagswahl nicht, werden aber für das gesamte Land Baden-Württemberg ausgezählt und veröffentlicht. Das Ziel ist die Stärkung der politischen Bildung, das Erleben und Erlernen von Demokratie. Träger der Juniorwahl ist der gemeinnützige und überparteiliche Verein Kumulus e.V. aus Berlin, der im Jahr 1998 aus einer ehemaligen Schulklasse heraus gegründet wurde. An ihn werden die Ergebnisse der Wahlen in den Schulen verschickt und so das landesweite Ergebnis der Juniorwahlen ermittelt.
Für das Gymnasium Neureut organisiert in diesem Jahr erstmals Lehrerin Carmen Stütz mit ihrer 10a die Juniorwahlen, nachdem die jahrelang engagierte Lehrerin Monika Pfeiffer in Pension gegangen ist. Schülerinnen und Schüler aus der 10a sind als Wahlhelferinnen und -helfer sowie als Wahlvorstand mit von der Partie, nehmen die Wahlbenachrichtigungen entgegen und teilen die Wahlzettel aus. Das Wahllokal des Gymnasiums ist heuer der Studiensaal. Die Wahl durch die Realschülerinnen und -schüler sowie die Auszählungen laufen in diesem Jahr organisatorisch getrennt ab, die Ergebnisse aber werden am Freitag zusammen nach Berlin geschickt.
In der oberen Pausenhalle hängen übrigens von Neuntklässlern des Gymnasiums gestaltete Plakate mit Informationen über die zur Wahl stehenden Parteien – für alle Schülerinnen und Schüler, die noch unschlüssig sind. (mh)
(Fotos: Carmen Stütz und Antje Maisch)