Juniorwahl am Gymnasium: Grüne liegen auch bei uns vorn
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Die Grafik zeigt es: Die Grünen liegen zwar vorn, sind aber nicht ganz so stark wie bei den Wahlen in ganz Baden-Württemberg. Ginge es nach den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Neureut, würde die FDP im Landtag bleiben, die SPD wäre stärker als bei den “echten" Wahlen und die AfD würde nur etwa 12 Prozent der Sitze erhalten.
Wahlberechtigt waren alle Schülerinnen und Schüler von der 8. Klasse bis zur Oberstufe des Gymnasiums und der Realschule. Auf echten Wahlzetteln durften die Jugendlichen ihre zwei Stimmen für die Wahl des Landtags Baden-Württemberg abgeben – eine für einen Kandidaten aus dem Wahlkreis und die andere für eine Partei. Die Ergebnisse der in den teilnehmenden Schulen durchgeführten Wahlen zählten zwar für die tatsächliche Landtagswahl nicht, werden aber für das gesamte Land Baden-Württemberg ausgezählt und veröffentlicht. Das Ziel ist die Stärkung der politischen Bildung, das Erleben und Erlernen von Demokratie. Träger der Juniorwahl ist der gemeinnützige und überparteiliche Verein Kumulus e.V. aus Berlin, der im Jahr 1998 aus einer ehemaligen Schulklasse heraus gegründet wurde. An ihn werden die Ergebnisse der Wahlen in den Schulen verschickt und so das landesweite Ergebnis der Juniorwahlen ermittelt.
Für das Gymnasium Neureut organisierte in diesem Jahr erstmals Lehrerin Carmen Stütz mit ihrer 10a die Juniorwahlen, nachdem die jahrelang engagierte Lehrerin Monika Pfeiffer in Pension gegangen ist. Schülerinnen und Schüler aus der 10a waren als Wahlhelferinnen und -helfer sowie als Wahlvorstand mit von der Partie, nahmen die Wahlbenachrichtigungen entgegen und teilten die Wahlzettel aus. Das Wahllokal des Gymnasiums war heuer der Studiensaal. Die Wahl durch die Realschülerinnen und -schüler lief in diesem Jahr organisatorisch getrennt ab. (mh)