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Einschulung der Fünftklässler am Gymnasium Neureut

Was für ein seltsamer Dienstagmorgen: In der Turnhalle fand kein Sportunterricht statt. Stattdessen: Eltern, Schüler, Lehrer, ein Chor… Na klar, es war Einschulungsfeier für über einhundert neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler!

Nachdem die Eltern auf den Tribünen und die Kinder auf den farblich markierten Sportbänken Platz genommen hatten, ertönte zunächst das Lied „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, hervorragend gesungen vom Unterstufenchor unter der Leitung von Herrn Gaag. Danach begrüßte die Schulleiterin Frau Gröger-Kaiser die Anwesenden.

Da es in den derzeitigen sechsten Klassen eine Gruppe mit Französisch als erster Fremdsprache gibt, sollte dieses Jahr nicht nur das Eröffnungslied, sondern auch das selbst geschriebene Theaterstück ganz unter dem Motto „Frankreich“ stehen. Es handelte sich um eine Nachrichtensendung, die über den Diebstahl der „Joconde“ aus dem Louvre, ein Treffen von Macron, Merz und Trump und ein Fußballspiel zwischen Frankreich und Deutschland berichtete. Und natürlich durften auch die Wettervorhersage und ein Werbeblock nicht fehlen. Herzlichen Dank an die Französischschülerinnen und -schüler unter der Leitung von Frau Buff. Sie verstanden es, diese Nachrichten in französischer Sprache durch ihr engagiertes Spielen allen verständlich zu machen und ihr Publikum zum Lachen zu bringen.

Danach stellte Frau Gröger-Kaiser ihr Team vor und wandte sich an die neuen Fünfer. Sie erklärte, dass vieles im Leben nur - oder wenigstens besser - mit einem guten Team bewältigt werden könne, so auch die Schulzeit am Gymnasium. Als Beispiel nannte sie das erfolgreiche deutsche Basketballteam, das gerade die Europameisterschaft gewinnen konnte. Auf mehrere Punkte ging sie in ihrer ermutigenden Rede ein. Sie zitierte Dennis Schröder, der im Interview auf eine „langandauernde, gemeinsame Vorbereitung“ hingewiesen hatte, so wie ja auch der Weg zum Abitur viele gemeinsame Jahre bedeuten würden, bei denen man immer das Ziel im Blick haben müsse.

Ein weiteres Zitat von Schröder lautete „Keiner hat dem anderen etwas geneidet.“ So sollten auch die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken für die Gemeinschaft einsetzen und nicht nur auf sich sehen, sondern ihre Klasse als Ganzes begreifen.

Und letztlich ging es noch darum, dass die Basketballer „wahnsinnig viel trainieren“ mussten. So würde es auch nötig sein, dass die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler einiges lernen, am Ball bleiben und dabei auch manchmal eine gewisse Zähigkeit an den Tag legen müssten.

Jetzt endlich kam der große Moment, in dem die Klassen nach vorne gerufen wurden. Zu zweit oder zu dritt wurden die Kinder unter großem Applaus der anwesenden Eltern von ihren beiden Klassenlehrern, von Frau Gröger-Kaiser und von Herrn Krätz per Handschlag begrüßt und erhielten die vom Förderverein zur Verfügung gestellten Turnbeutel. Dann zogen sie, natürlich nach dem obligatorischen Fototermin, zu den Klängen von „We are the Champions“ in ihre Klassenzimmer.

Einer aus dem Klassenlehrerteam blieb noch bei den Eltern zurück, um ihnen weitere Fragen zu beantworten, nachdem Frau Gröger-Kaiser noch einiges zur Organisation gesagt hatte. Und schließlich gab es natürlich wie jedes Jahr das vom Förderverein organisierte Elterncafé, bevor sich Kinder und Eltern am Ende der fünften Stunde wieder trafen und den Heimweg antraten.

Bilder von der Einschulung 2025