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Die Klassenfahrt der 8b - ein voller Erfolg!

Überblick verschaffen über die GPS-Tour
Hier sind alle Schüler der 8b zu sehen
Eine Schülerin beim Bogenschießen
Ein Schüler beim Feuermachen
Schülerinnen an der Tischtennisplatte

Montagmorgen traf sich unsere Klasse in Karlsruhe am Bahnhof, um zusammen auf Klassenfahrt zu gehen. Wir fuhren mit der Bahn bis Offenburg und erreichten dann nach einer kurzen Busfahrt und einem Marsch den Berg hinauf die Jugendherberge Ortenberg. Dort würden wir für die nächsten zwei Nächte bleiben. Nach dem Mittagessen durften wir frei das Gelände erkunden. Es gab einen Spielekeller, wo man Tischtennis, Billard und Tischkicker spielen konnte. Einige haben dort die Mittagspause verbracht. Andere waren auch beim Basketballkorb und haben da gegeneinander gespielt. Wir konnten frei aussuchen, was wir machen wollten. 

Um 12:40 Uhr ging es dann mit dem Programm weiter, genauer gesagt mit der GPS-Tour. Die ganze Klasse versammelte sich an unserem Treffpunkt und dann ging es auch schon los: Wir alle wurden in vier Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt zwei GPS-Geräte und uns wurde erstmal gezeigt wie man diese benutzt. Eines der zwei Geräte sollte jeweils eine Karte anzeigen, auf der die Wegpunkte, die wir besuchen sollten, schon eingetragen waren, das andere Gerät zeigte einen Kompass. Damit sollten wir dann das Gelände rund um Burg Ortenberg als Team erkunden. Unsere Aufgabe war es, die eingetragenen Wegpunkte abzulaufen, um dann an jeder dieser Stellen eine Frage auf einem Fragebogen beantworten zu können. Alle Antworten beinhalteten Zahlen, denn am Ende mussten wir mit diesen Antworten eine Rechenaufgabe lösen,um eine Ziffer herauszufinden. Jede Gruppe hatte eine eigene Ziffer und wenn alles richtig lief, sollten diese Ziffern am Ende einen Code ergeben. Dieser Code war für eine Schatztruhe, die eine Belohnung für uns alle enthielt. Drei unserer Gruppenwaren für etwas über eine Stunde unterwegs, bevor sie wieder mit ihrer Ziffer bei der Schatztruhe ankamen. Die vierte hatte sich etwas verlaufen und kam später an, aber letztendlich waren wir alle wieder da und konnten versuchen, die Truhe zu öffnen. Natürlich haben wir es geschafft und bekamen alle Süßigkeiten. Lecker! 

Nachdem wir also gelernt haben, ein GPS-Gerät zu nutzen und uns nun um rund Ortenberg auskannten, konnten wir endlich unsere Zimmer beziehen. Abends gab es Abendessen von der Jugendherberge. Die Nudeln dort waren echt gut! Eine halbe Stunde nach dem Essen versammelte sich unsere ganze Klasse abermals in unserem Gruppenraum, um zusammen Spiele wie Phase 10 und Werwolf zu spielen.

Der Dienstag begann früh morgens. Mit müden Augen und ziemlich schlaftrunken standen wir auf, einige früher und andere später, doch alle so pünktlich, dass wir vollzählig zum Frühstück kamen. Hier aß unsere Klasse gemeinsam in einem großen Raum, direkt gegenüber vom Buffet. So war unsere Klasse wie so oft eine der ersten, in diesem Moment war dies an der Essensausgabe. Hier packte sich ein großer Teil die Teller voll Brot mit süßem Aufstrich wie Nussnugatcreme und die Müslischüssel wurde mit Schoko-Flips, Cornflakes und Vielem mehr gefüllt. Nach diesem stärkenden Mahl und den selbstgemachten Lunchpaketen ging es nach kurzer Freizeit zur „Ausbildung zum Ritter“. Vormittags lernten wir, wie man trotz Regen ein Feuer machen konnte. Dazu bekamen wir „Feuertorpedos“ (Tampons) als Brennanzünder, deren Watte wir nutzen. Das funktionierte zwar mehr schlecht als recht, doch alle waren eifrig dabei und versuchten mit einem Feuerstahl Funken zu erzeugen und schließlich ein Feuer zu entfachen. Erst mit Hilfe der Lehrkräfte und der Betreuer schafften es einige Gruppen, ein lange anhaltendes Feuer zu entflammen. 

Am Schluss vereinigten wir unsere kleinen Feuer und erhielten so ein großes, gemeinsames Feuer. Über den glühenden Kohlen machten wir anschließend unser eigenes, ungesüßtes Popcorn, welches tatsächlich mundete. Vom Geschmack her erinnerte es leicht an Maiswaffeln, die einige Jungen danach verspeisten. Nach einer einstündigen Mittagspause hieß es „zu den Waffen!“ Wir griffen uns die Bögen und ließen uns erklären, wie man damit umgeht. In einer Übungsphase schossen wir einen Pfeil nach dem anderen ab. Besonders eine Gruppe fiel auf, die Mitglieder zielten gut und waren schnell. Nur beim Blindschießen, wobei man durch Worte von Mitschülern geleitet seinen Pfeil treffen musste, waren sie nicht so gut. 

Zum Abendessen gab es dann Hühnerfilet mit Reis und einer orangefarbenen Soße. Später, als das Huhn aus war, wurden köstliche Gemüsebratlinge gereicht, die sich aber nur wenige schmecken ließen. Nach einer kurzen Pause trafen sich alle im Spielbereich: Es wurde Tischtennis gespielt, Billard und sogar Tischkicker, und zwar nicht nur von den Schülern, die Lehrer waren ebenso dabei. So lief es fast 2 Stunden, bis dann fast keiner mehr in der Spielhalle war. 

Danach spielten Herr Ibrahim und Frau Hohmann mit vereinten Kräften noch ein wenig Schach gegen einen Schüler. Bei einem zweiten Spiel spielte Herr Ibrahim alleine gegen den Schüler, wobei dieser freundlicherweise auf seine Dame verzichtete, um seinem Klassenlehrer eine Chance zu lassen. Danach gingen wir auf die Zimmer, wo sich natürlich alle gut verhielten;) 

Auf dem Rückweg haben wir tapfer den Widrigkeiten des Öffentlichen Personennahverkehrs getrotzt und nach einem intensiven Sprint am Offenburger Hauptbahnhof in letzter Sekunde unseren Zug nach Karlsruhe erwischt. 

Ella und Hannes, 8b