Spuren des Jurameeres: Geographie-Exkursion auf Schwäbische Alb
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Im Urweltmuseum Hauff in Holzmaden und im Schiefersteinbruch in Ohmden erkundeten die Schülerinnen und Schüler die geologische Geschichte der Region und tauchten ein in die Zeit, in der ein tropisches Flachmeer die Region der heutigen Schwäbischen Alb bedeckte.
Im Urweltmuseum Hauff erhielten die Klassen im Rahmen einer Führung spannende Einblicke in die Erdgeschichte der Schwäbischen Alb. Die hier ausgestellten Fossilien stammen aus dem Posidonienschiefer, der vor rund 180 Millionen Jahren entstanden ist. Neben eindrucksvollen Skeletten von Ichthyosauriern, Meereskrokodilen und weiteren Meereslebewesen beeindruckte insbesondere die weltweit größte bislang entdeckte fossile Seelilien-Kolonie, die einen einzigartigen Einblick in die Lebenswelt des Jurameeres vermittelt.
Ein besonderes Highlight war für viele der Besuch des Schiefersteinbruchs in Ohmden, wo die Schülerinnen und Schüler selbstständig auf Fossiliensuche gehen konnten. Mit Hammer und Meißel öffneten sie Schieferplatten und suchten nach den Überresten der Lebewesen, die einst das Jurameer bevölkerten. Zahlreiche Kinder entdeckten dabei Ammoniten und weitere Fossilien, die sie als persönliche Erinnerung mit nach Hause nehmen durften. Die eigene Suche machte eindrucksvoll erfahrbar, wie paläontologische Funde entstehen und welche Informationen Fossilien über die Erdgeschichte liefern können.
Mit zahlreichen eigenen Fossilienfunden, vielen neuen Eindrücken und einem vertieften Verständnis für die Erdgeschichte kehrten die fünften Klassen am Nachmittag nach Neureut zurück. Die Exkursion bildete damit einen gelungenen Abschluss des ersten Geographiejahres am Gymnasium. (Mz & Ko)